Volker Pook

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The family name Pook is written in Japanese in a katakana phonetic translation using the characters “pu” and “ku”. Katakana (Jap. 片仮名 or カタカナ) is a syllabary, a set of symbols that represent syllables. Besides hiragana, it is the second Japanese syllabary. Each katakana symbol stands as a syllabogram either for a vowel or a consonant with the following vowel. Since my wife is Japanese and my children are half Japanese I am trying to learn this language.

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Nummer 5

Studentenmagazin der BTK

Es ist sinnvoll, sich mit den Sinnen zu beschäftigen, denn sie gehören nach wie vor zu einem Geheimnis der Natur, das, wie die Natur selbst, nie erschöpfend erforscht werden kann. Bis in die Neuzeit teilte man die Sinne in zwei Kategorien, die spirituellen Sinne, das Hören und Sehen, welche auch als Fernsinne bezeichnet werden, und die körperlichen Sinne, Tasten, Schmecken und Riechen, die für den Menschen den sogenannten Nahsinn bilden. Dabei stellte sich heraus, dass die Sinne bei Lebewesen sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. So besitzt ein Mensch zum Beispiel nur 1% der 200 Millionen Riechzellen eines Hundes. Wir nehmen pro Sekunde elf Millionen Bits an Informationen auf, können aber tatsächlich nur auf 40 Bits in der Verarbeitung zurückgreifen. Da unsere Wahrnehmung vornehmlich visuell geprägt ist, kommunizieren wir maßgeblich über Sprache und Bilder. Ein Designer muss aber aufgrund dieses Missverhältnisses über die rationale Wahrnehmung hinaus Gefühle nicht nur entwickeln, sondern sie auch transportieren können. Die Geschichten der Nummer 5 versuchen dies, indem sie Blickwinkel und Perspektiven verändern und damit eine erweiterte Wahrnehmung fördern. Das interdisziplinäre Studium an der BTK hat diese Ausgabe erst möglich gemacht, weil die Bereiche Kommunikationsdesign, Fotografie und Texten Hand in Hand kooperiert haben. Vielen Dank noch einmal an Prof. Andrej Glusgold und Dr. Marina Neubert für die Aufnahme des Themas der Sinne in ihren Unterricht.